reflections

Ich gab den Sternen einen Namen. Ich nannte sie alle gleich, verlor mich in der Vielfalt der glänzenden Sterne. Verlor mich in der Schwärze, die sie umfasste, wie ein Monster, das sie verschlingen will. Ich nannte sie alle gleich.
Sterne, diese fortwährend glühenden Punkte des Universums. Die sterben.
Ihr Licht blendet noch und fällt, wenn sie längst tot sind.
Ein toter Stern, der noch leuchtet. Die Ähnlichkeit zu mir ist fast unerträglich. Man kann mich noch sehen, aber eigentlich bin ich tot. Ich glühe, schicke Licht. Aber in Wirklichkeit existiere ich nicht mehr... Verloren in der Dunkelheit der Nacht.
Bis er mir die Hand reichte, mich aus dem Sumpf der schwarzen Masse zog und mich in die Arme nahm. Mir zeigte das Liebe ohne Gewalt möglich ist.
Und mein erloschenes Licht begann erneut zu glühen. Ich funkle am Himmel.
Ich bin ein Stern. Aber mein Licht ist diesmal echt. Nicht tausende Kilometer entfernt. Ich bin hier. Bei meinen anderen Sternen und erfreue mich über das Himmelszelt.

 

 

2.9.09 16:38

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Maccabros / Website (2.9.09 21:16)
Sterne fern am Himmelszelt,
Licht erfüllt die ganze Welt,
Mondesglanz ist nah bei Dir,
Mut, den finde tief in Dir...


Gruss


Maccabros

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